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Zahnärztin Münster-Hiltrup, Fawzia Rasol

Zahnerhalt durch

moderne Verfahren

Behandlungs­ablauf

Bei der Wurzelkanalbehandlung werden erkranktes Gewebe im Zahninneren entfernt und vorhandene Bakterien mit einer anschließenden speziellen Spülung abgetötet. Um einer erneuten Infektion vorzubeugen, ist es wichtig, den Wurzelkanal danach dicht zu füllen. Abschließend bauen wir den Zahn mit einer Füllung oder Krone wieder auf.

Der Behandlungsablauf im Detail:

  • Örtliche Betäubung: Der zu behandelnde Zahn wird örtlich betäubt, um eine schmerzfreie Behandlung zu ermöglichen.
  • Zugang zum Zahninneren: Von der Zahnkrone her wird eine Öffnung zum Zahninneren (Zahnmark oder Pulpa) geschaffen. Diese muss ausreichend groß sein, um alle möglichen Wurzelkanaleingänge des Zahnes sehen zu können. Diese sind auf dem anfangs angefertigten Röntgenbild nicht immer vollständig erkennbar.
  • Reinigung und Aufbereitung der Wurzelkanäle: Aus den Wurzelkanälen werden das Pulpagewebe, Bakterien und von ihnen freigesetzte schädliche Stoffe entfernt. Dabei ist es wichtig, den Verlauf und die Länge aller Wurzelkanäle inklusiver eventuell vorhandener Seitenäste zu erkennen. Dazu setzen wir eine Lupenbrille ein, weil diese Strukturen teilweise feiner als ein menschliches Haar sind.
  • Messung der Wurzelkanallänge: Die vollständige Aufbereitung setzt eine exakte Längenbestimmung voraus. Diese erfolgt, indem extrem dünne Feilen in die Kanäle eingeführt werden und deren Lage anhand einer weiteren Röntgenaufnahme ermittelt wird. Alternativ oder zusätzlich kann dazu ein elektronisches Messgerät eingesetzt werden. Es macht einen Teil der Röntgenaufnahmen überflüssig.
  • Mechanische Aufbereitung: Zur Reinigung und Aufbereitung werden feine und flexible Hand- oder maschinell betriebene Feilen verwendet und die Kanäle bis zu ihrer Spitze erweitert und geformt („präpariert“).
  • Desinfizierende Spüllungen: Die Aufbereitung erfolgt durch antibakterielle (desinfizierende) Spüllösungen, wobei je nach Zweck und individuellem Befund unterschiedliche Lösungen verwendet werden. In manchen Fällen sind für die Aufbereitung der Wurzelkanäle mehrere Behandlungstermine erforderlich.
  • Füllung der Wurzelkanäle: Die Wurzelkanäle werden möglichst auf ganzer Länge und vollständig mit körperverträglichen, natürlichen Materialien gefüllt.
  • Verschluss der Zugangsöffnung, abschließende Versorgung: Zum Abschluss wird der Zugang zu dem Wurzelkanalsystem bakteriendicht verschlossen und der Zahn mit einer Füllung bzw. mit einer Krone oder Teilkrone versorgt. Dies dient dazu, ein erneutes Eindringen von Bakterien in die Wurzelkanäle zu vermeiden und den Zahn in seiner Form und Stabilität wiederherzustellen.
  • Kontrolle nach der Behandlung: Nach einem festgelegten Zeitraum erfolgt beispielsweise mithilfe einer Röntgenaufnahme eine Kontrolle des Behandlungserfolges.

Mehr über die Wurzelkanalbehandlung (Notwendigkeit, Zahnaufbau u.v.m.) erfahren Sie im Patientenratgeber.

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